Endurotrip Mecklenburg-Vorpommern - Organisiert Unterwegs

30.08.2017  |  Text: Markus Golletz  |   Bilder: Markus Golletz
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Enduro-Fahren im Wilden Osten: Mecklenburg an einem heißen Sommerwochenende. Unterwegs zwischen Alleestraßen, rechtspopulistischen Plakaten und ehrwürdigen Eichen
Es ist so ziemlich der heißeste Tag des Jahres und irgendwie erwische ich mich bei dem Gedanken, ob Motorradfahren heute überhaupt das richtige ist – doch das ist es! Mit der schlanken SWM Enduro geht es von Hannover nach Boitzenburg, bei Bleckede wird die Elbe gequert. Meine Reifenwahl für den Mecklenburger Sand war gar keine, ich ließ einfach die halb abgefahrenen Pirelli Skorpione drauf, mir des Risikos bewusst, dass ich, wenn es regnen sollte, große Probleme haben würde. Ich freue mich schon auf ein Bad zwischen den Buhnen am Elbestrand – dazu wollte ich Jochen am Abschluss eines Enduro-Tages noch überreden. Wann, wenn nicht an so einem heißen Wochenende?

Herzliches Ankommen, einchecken, dann sollte es bald losgehen. Schließlich wollen wir Mecklenburgs Enduro-Pfade ausgiebig unter die Räder nehmen. Die schlechte Nachricht zuerst: Jochens Beta Alp springt nicht an – zwei Polen aus dem Nachbarzimmer hätten schon mitgeschoben. Irgendwie gelingt es mir, dem kleinen Einzylinder Lebenszeichen zu entlocken, doch das Ergebnis ist mit dem Anlasser nicht reproduzierbar. Jochen wechselt erst mal auf die betagte, aber zuverlässige DR 350, deren Kotflügel zwar wie ein Lämmerschwanz wippt, die aber per Kick ganz einfach anspringt.

Bei Both Motor in Boitzenburg gehört die Nostalgie zum Alltag

Asphalt sollte von nun an die absolute Ausnahme bleiben. Nur die Warmfahrrunde geht für ein gegenseitiges abchecken der Fahrkünste erst mal durch die Altstadt von Boitzenburg. Am Ortseingang, bei Both Motor, gehe ich unweigerlich in die Eisen: Hier stehen sie aufgereiht, die gesamte DDR-Vogelflotte von Simson: Spatz, Schwalbe, Star, Sperber, Habicht – und was für Exemplare! Herr Both zückt originale Fahrzeugpapiere und den Kaufvertrag einer betagten Simson Schwalbe: Von einem Lehrling gekauft für sage und schreibe 2.320 Ost-Mark und das im Sommer 1972! Der Laden ist ein Unikat und erfreulich universell aufgestellt: Vom Rasenmäher über alte Schwalben bis Moped und Gartenbedarf ist hier einfach alles versammelt. 

Boitzenburg gibt sich (nicht nur) in der Mittagshitze verschlafen. Unter den Reifen rüttelt das Basalt-Kopfsteinpflaster und wir trialen vorbei an viel Fachwerk und landestypischem Klinker. Am alten Deich stehen noch Grenztürme aus DDR-Zeiten. Der erhöhte Deichweg bietet auch Blicke auf die einst gewaltige Halle der verwaisten Elbewerft Boitzenburg. Gut sieben Jahre nach Wende und Treuhand gingen hier 1997 endgültig die Lichter aus.

Die City-Runde ist nur ein trockener Vorgeschmack – ab sofort geht es auf lockerem Untergrund und ohne GPS vorneweg landeinwärts. Hier vorbei an einer Wanderdüne, dort eine sandige Dorfverbindungsstraße und alles ist legal zu befahren! Jochen meint, dass in Mecklenburg-Vorpommern mindestens zehnmal mehr Offroadstrecken legal zu befahren seien, als in Niedersachsen oder gar Brandenburg, wo generell alle Waldwege gesperrt sind. Ein ungewöhnliches Touristenziel in diesem Sommer ist das Herrenhaus Goldenbow. Dort hatten wir uns vorher angemeldet, um mit den Besitzern zu sprechen. Vom ominösen roten Wasserturm breitet sich in einer Achse eine Art Wiener Glacis aus, in dessen Flucht das Herrenhaus liegt. Hinter diesem erkennen wir einen Schlosspark mit altem Baumbestand, auf den Torpfeilern am Eingang thronen zwei frisch modellierte Möpse aus Stein. Na, das kann ja heiter werden.



Frau Burow empfängt uns persönlich und vor dem Haus türmt sich noch ein großer Schutthaufen, der die Arbeit der letzten Jahre erahnen lässt. Irgendwie hat die Immobilie etwas, sie strahlt Ruhm und Geschichte aus. Gegen den spürbaren Widerstand der alternden Dorfbevölkerung hat die Hamburger Kleinfamilie das lange Zeit dachlose Herrenhaus 2009 aufgekauft, nur allmählich wird das Verhältnis zu den Nachbarn besser. Vor kurzem ist das Haus bewohnbar geworden und auch der Schlosspark wird immer ansehnlicher. Über eine breite Freitreppe aus verschiedenfarbigem Granit gelangen wir zum Eingangsportal und stehen vor dicken verklinkerten Mauern und großen Bleiglasfenstern. Alle Proportionen wirken gefällig und entstammen dem Goldenen Schnitt. Auch ein mächtiges, teilweise noch vom Vorgängerhaus erhaltenes Kellergewölbe ist begehbar. Nach Kaffee ist uns gar nicht zumute, leicht verschwitzt trinken wir den Burows eine Mineralwasserflasche nach der anderen weg. Die lebendigen Möpse springen hinter uns her, als wir noch einmal den schattigen Schlosspark umwandern, dann ziehen wir mit den Enduros weiter. 

Beim Tankstopp erzählt uns ein Jäger von den größer werdenden Wolfsrudeln auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen. Der Mann gehört gar zur Fraktion derer, die den Isegrim akzeptieren wie er ist: Weil er schon immer in Mecklenburgs Wäldern heimisch war, womöglich länger als der Homo sapiens. Der Weg zurück ist keineswegs der schnellste und so fällt der Appetit auf das Abendessen üppig und die Durst immens aus.

Am nächsten Morgen wagen wir den Start mit der Beta Alp. Ihr Nummernschild ist wenigstens fest und eine provisorische Reparatur der Starter-Elektrik mit der Spraydose hat sie startwilliger gemacht. Kfz Meister Rainer ist mit einer betagten, aber picobello gepflegten Ténéré der ersten Serie am Start und so kann es heut zu dritt auf Tour gehen. Schon morgens zeigt das Thermometer knapp unter 30 °C, die Luft ist über Mecklenburgs Wäldern am flirren, als wir unter einer Bahnbrücke im Drift ordentlich Staub aufwirbeln. Für später verspricht uns Jochen eine Abkühlung. 
Abseits und verträumt, jedoch hinter verschlossenen Gittern liegt Schloss Tüschow, ein weiteres Herrenhaus, das nun renoviert zum Verkauf steht. Unser Weg dorthin führt ausschließlich über nicht staubfreie Straßen, vorbei an der Bretziener Heide und später über einen alten Deich an der wild mäandernden Schaale entlang. Zu einer angenehmen Begegnung kommt es in der Landbäckerei Degenhardt in Besitz. Zum einen treffen wir andere Enduristen und dann bekommen wir von der freundlichen Bäckersfrau einen Kuchenteller direkt in den Vorgarten präsentiert, der uns glatt das Mittagessen überspringen lässt. Nicht schlecht für ein Stehcafé!

In der Lübtheener Wüste gibt es ohne Training nur lange Arme

Mit leicht spannendem Nierengurt surfen wir durch fein pulvrigen Sand erneut endlose Alleewege entlang, passieren gelb-braun gedörrte Mais- und Sonnenblumenfelder. Die Ernte ist größtenteils eingebracht und so bieten sich Passagen an Feldrändern, Stoppelfeldern und entlang von Brachen an. Die Flurbereinigung aus VEB-Zeiten hat hier ganze Arbeit geleistet. Kleine Parzellen sind praktisch nicht existent. Sehr beeindruckend sind immer wieder die mächtigen Alleestraßen auf denen die fette deutsche Eiche der Buche den Rang abläuft. Womit wir bei der Politik und den Rechtspopulisten wären, die im Wahlkampf 2016 besonders um Lübtheen eine gute Chance sahen und am Ende mit über zwanzig Prozent der Wählerstimmen ins Parlament einzogen. Die teils diskriminierenden Parolen auf offiziellen Plakaten schmälern das Natur- und Enduro-Erlebnis ein wenig, es bleibt die Hoffnung, dass sie nicht repräsentativ für die Menschen in Mecklenburg sind.

Beim Lübtheener Traktor-Pulling geht es unpolitischer zu. Gleich neben der örtlichen Crosspiste erwischen wir einige Mecklenburger bei ihrer Samstagsbeschäftigung. An landwirtschaftlichen Maschinen hat der Ort mehr zu bieten als jede Großstadt. Lanz, Famulus, aber auch zierliche DUO-DDR-Krankenfahrstühle kreuzen unseren Weg, Erstere graben sich unter der schwerer werdender Last und bei stehenden Ovationen der Zuschauer knietief im Dreck ein. Vom Zuschauen ist uns heiß geworden, denn die Sonne klettert gerade auf den Mecklenburger Zenit. Ich gönne mir ein Schwimmerchen im See von Jesar, an dem zur gleichen Zeit auch ein ostzonales Trabbi-Treffen stattfindet. Weiter trialen wir auf Waldpfaden nach Jessenitz, an dem ein renovierter kleiner Bahnhof mitten im Wald steht. Tatsächlich ist es ein Schauplatz der Weltkriege.

Nicht weit entfernt heißt eine Freifläche »Platz des Friedens« und hier, unweit der Schienen, befand sich ein gigantisches unterirdisches Marineartillerie-Arsenal, dessen Produktion die Weltkriegsflotte mit Munition größten Kalibers versorgte. Die Ortsbezeichnung änderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg von Bergwerk Jessenitz in Jessenitz-Werk. In der Nähe des kleinen Bahnhofs treffen wir auf einen Schilderwald, der auf ein Sperrgebiet wegen Munitionsresten hinweist. Ab 1936 begann man auf dem ehemaligen Bergwerksgelände mit dem Bau des Marineartilleriezeugamtes (sprich: einer Munitionsfabrik). Sie wurde durch ausländische Zwangsarbeit betrieben. Das Werk konnte im Krieg nie vollständig zerstört werden, nach Kriegsende demontierten die Alliierten jedoch die Anlage, während die oberirdischen Gebäude fein säuberlich gesprengt wurden. Der Betrieb der Bahnstrecke Lübtheen–Malliß endete 1947, nachdem der Abtransport der demontierten Maschinen und Anlagen abgeschlossen war.  

Einmal im Kreis um den Übungsplatz Lübtheener Heide

Von hier aus gehen wir auf einen Kurs, den nur Jochen im Kopf abgespeichert hat: Im Zentrum liegt der renaturierende Truppenübungsplatz Lübtheener Heide. Abwechselnd wurde er von Amerikanern, Briten und später Russen genutzt. Letztere verwendeten den Platz bis 1973 als Schießbahn, die NVA vergrößerte das Areal sogar noch ein weiteres Mal. Heute wird der ehemalige Übungsplatz »einer natürlichen Entwicklung überlassen«. Große Teile des Waldes sollen wieder zur Wildnis werden, hat die Politik beschlossen. Seit kurzer Zeit gehört das Gebiet zum UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, seit Juni 2015 zum Nationalen Naturerbe.

Nach diesem Exkurs in die Geschichte, beginnen wir die Runde um das mit abschreckend wirkungsvollen Schildern gerahmte Sperrgebiet, atmen mit Kiefernduft tief durch und gelangen offroad zum Vielanker Brauhaus. Dort werden obergärige Biere, Fassbrause, Kräuterlikör und sogar Whisky aus eigener Produktion feilgeboten. Eine bodenständige Erlebnisgastronomie, die keineswegs provinziell wirkt. Trotz schwindender Kräfte ist der Truppenübungsplatz noch lange nicht umrundet, Alt Jabel heißt die letzte Bastion, bevor wir in die »Mecklenburger Ténéré« einbiegen. Nach einer gefühlten Ewigkeit auf tiefen Sandwegen haut es Rainer plötzlich hin. Die Königin der Wüste, die alte 83er Ténéré, ist gestrauchelt und kommt irgendwie mit den Spurrinnen und dem sandigen Geläuf nicht so gut zurecht. Es ist nur ein kleiner Umfaller ohne Folgen, außer dass wir nun aus fahrtechnischen und konditionellen Gründen ein Stück festen Untergrund unter die Räder nehmen. 

Eine Art Enduro-Trial-Zauberwald enthält uns Chef-Guide Jochen dennoch nicht vor: auf winkligen Wegen trialen wir eine viertel Stunde um allerlei Bäumchen auf einer Berg- und-Tal-Bahn. Ausgepumpt und etwas abgerockt erreichen wir unser Basislager. Einen Kurs Nord schlagen wir für den Sonntag ein. Ziel ist die Seenplatte des Schalsee-Gebiets. Am Ackerrand gibt es erstmal eine unfreiwillige Dusche von der Feldspritze. Auf den 50 Metern lehmigem Schlamm merke ich, dass meine Reifenwahl auch hätte ins Auge gehen können. Dummerweise haben wir genau an dieser Stelle einen Zwangshalt mit einem gerissenen Kupplungszug. Derart wachgespritzt geht es zu einem weiteren »feucht-fröhlichen« Vergnügen, doch vorher treffen wir auf Torsten Westmann, der (landestypisch?) ohne Helm, aber mit Blaumann auf seiner roten Simson am Wegesrand steht und dem Feldhäcksler zuschaut. Von der Zuverlässigkeit der Simson kommen wir zu den Erntehelfern, die hierzulande günstige Saison-Arbeitskräfte aus jenseits von Polen kommend sind. 

Für Frösche und Enduros – die feuchte  Unterführung der A24

Wir nähern uns nun der versprochenen »Erfrischung«, die sich als simple Autobahnunterführung herausstellt. Leider ist die gar nicht für Menschen gemacht, sondern für Lurche, weswegen wir in einem künstlichen Flussbett ein paar Meter zurücklegen müssen. In der Hoffnung keine Amphibien gestört zu haben, sind wir da schnell wieder raus. Es ist ein Tag der Kontraste, denn von diesen Wassern geht es weiter in eine »echte« Wüste. Bei Zarrentin treffen wir erneut auf einen Einheimischen, der mit Jethelm und kurzen Hosen auf einer Simson Schwalbe vor einer Sanddüne posiert. Zu Hause hat er noch einen Crosser gibt er uns zu verstehen und die Leute, die hier im Kieswerk fahren wollen, schaut er sich vorher ganz genau an. Der tiefe Sand ist bei den Temperaturen aber eher etwas für kraftvolle, leichte und gut gekühlte Einzylinder, der DR und der Beta geht hier schnell die Puste aus. Der Sand fliegt meterweit und manchmal treffen, je nach Perspektive, am Horizont nur Himmelblau und das weiße Dünenmeer zusammen.

Magnetisch zieht uns nach dieser schweißtreibenden Eskapade der Schalsee magisch an. Hier gibt’s fangfrische Fischbrötchen direkt vom Fischer. Die Spezialität Maräne isst man hier genüsslich, nur kommen am Wochenende viel zu viele auf diese Idee. Zum Baden sucht man sich besser ein anderes Ufer oder fährt gleich zu den seichten Gestaden des Woezer Sees.

Auf dem Weg zum Schloss Neuhof fahren wir, meist in den Rasten stehend, die schönsten und sandigsten Alleestraßen entlang, die ich bisher gesehen habe: Grob strukturierte Eichen, die man mit zwei Paar Armen nur mit Mühe umspannen könnte, säumen unseren Weg. Nicht weit von diesen Alleen treffen wir im kühleren Wald auf ein stillgelegtes Gleis. Dumm nur, dass die Schienenbreite exakt dem Radstand der Enduros entspricht – da heißt es dann Hand anlegen. Den vorläufigen Abschluss der Mecklenburg-Eskapade bietet ein Plausch im Garten von Schloss Neuhof. Kühles Alster, eine angenehme Parkanlage, was will man mehr, nach einem Offroad-Tag wie diesem? Bevor die ersten Gewitterwolken aufziehen und ich die Fähre besteigen muss, gönne ich mir noch meine ganz persönliche Abkühlung: Staub abwaschen am Elbestrand. Zwischen den Buhnen kann man sich ganz gut von der Strömung treiben lassen und abenteuerlich-erfrischend ist es allemal!
 
Die Damen und Herren des Herrenhauses Goldenbow mit über 400 Quadratmeter Baustelle

HERRENHAUS GOLDENBOW
1696 wurde das Herrenhaus auf dem Besitz von Kurt Freiherr von Lützow erbaut. Der Name Goldenbow rührt noch aus dem Dreißigjährigen Krieg, in dem die Familie Goldenbow und die Familie von Lützow auf kaiserlicher Seite standen. 1712 soll Zar Peter I., der Große, von hier aus seine Truppen koordiniert haben – die letzten großen Umbaumaßnahmen datieren aus dem Jahre 1852. Im letzten Kriegsjahr des II. Weltkrieges kam es zu Plünderungen und einer Enteignung. Seit 1984 stand das Haus leer und war durch Vandalismus dem Verfall preisgegeben. Die »Stiftung Herrenhäuser und Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern« rettete 2005 das zur Ruine verkommende Herrenhaus vor dem Abriss. Seit 2008 befindet sich das Haus im Privatbesitz der Hamburger Familie Burow. Inzwischen ist eine Etage der 400 Quadratmeter großen Grundfläche wieder ganzjährig bewohnbar, u. a., weil ein neues Dach (Nagelplattenkonstruktion), Bleifenster und ein 75-KW-Holzofen für den nötigen Komfort sorgen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es rund 2000 ehemalige Adelssitze.
Infos und Geschichte: www.herrenhaus-goldenbow.de
 
ENDURO-FUNTOURS
Jochen Ehlers ist Motorradenthusiast und Gründer von Endurofun Tours. Für sein Alter ist Jochen fix und vor allem ohne elektronische Hilfsgeräte sehr zielsicher in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Seine ersten Touren hat er bereits Anfang der 90er Jahre unternommen. Jochen hatte einfach Spaß daran Reisen für Freunde zu organisieren. Heute veranstaltet Endurofun Tours hauptsächlich Enduro-Motorradreisen durch Mecklenburg-Vorpommern, Polen und nach Südeuropa. 
Infos: www.endurofuntours.com
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