Motorradreise Frankreich Rhone-Alpes – Im Abseits lässt sich’s herrlich kurven

13.08.2017  |  Text: Heinz E. Studt  |   Bilder: Heinz E. Studt
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Motorradreise Frankreich Rhone-Alpes – Im Abseits lässt sich’s herrlich kurven
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Sie kennen die Seealpen und haben die Kehren der legendären Route des Grandes Alpes bereits mit Ihren Fußrasten signiert? Aber kennen Sie auch den Col des Aravis, den Col des Annes oder den Croix Fry im Schatten über-mächtiger alpiner Prominenz? Nicht minder kurvenreich, kaum weniger anspruchsvoll und prädestiniert für ein erlebenswertes Saisonfinale
Seit geschlagenen drei Stunden huschen wir nun am Westufer des malerischen Lac d’Annecy von Campingplatz zu Campingplatz, nur um uns eine freundliche Abfuhr nach der anderen einzufangen. Mag es allenfalls für Zwei-Mann-Zelte noch ungemütlich winzige, dafür freie Ecken geben, genügend Platz für unseren Camper sowie meine ordentlich ausladende R 1200 GS Adventure ist nirgendwo zu finden. Denn neben vielen Franzosen, die das nahende Ende ihrer Sommerferien in prächtiger Umgebung zelebrieren wollen, haben Kohorten an holländischen Dosenfahrern mit rollenden Zwei-Raum-Wohnungen den alpinen Kern der Region Rhône-Alpes besetzt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Porentief frustriert kehren wir dem See schließlich den Rücken – nur um eine Stunde später im hübschen Bergdorf Le Grand-Bornand auf fast 1300 Meter Höhe ein Campingplatz-Kleinod zu entdecken, das seinesgleichen sucht. Und das zudem mitten in unserem Tourengebiet liegt, umgeben von den wohl unbekanntesten Pässen der französischen Seealpen. Was will man mehr?

Tour Nr. 1:  
Länge in km: 145
Reine Fahrtzeit: 3 Stunden


Im Mopedsattel und nur mit Tagesgepäck »belastet« geben wir dem Lac d’Annecy anderntags nochmals eine Chance. Denn die hat er verdient. Lässt man einmal den französischen Teil des Genfer Sees außer Betracht, ist der Lac d’Annecy mit gut 28 Quadratkilometern der immerhin sechstgrößte See Frankreichs. Ausschließlich gespeist von Gebirgsflüssen und gänzlich frei von Abwasser-Zuleitungen besitzt der See eine geprüfte Trinkwasserqualität, die ihn zu einem der saubersten Badeparadiese der französischen Seealpen macht. Das hat natürlich den Tourismus rund um den See erblühen lassen. Am Nordufer drapiert sich das 51 000-Seelen-Städtchen Annecy vor dem Windschild, das zu all der landschaftlichen Vielfalt noch satte 900 Jahre Geschichte spendiert. 2012 wurde Annecy übrigens zur »Alpenstadt des Jahres« gekürt. Vollkommen zu Recht, wie ich finde. Gemütlich stiefeln wir eine Runde umher und genießen die entspannte Stimmung in der Stadt.

Fernab des Rummels: Blick auf das Westufer des Lac d’Annecy

Doch nun genug von Sightseeing und Gedöns, direkt an der Südgrenze von Annecy erwarten uns echte Berge samt ungezählter Kurvengemenge. Der Col du Semnoz oder Montée du Semnoz beendete am 20. Juli 2013 seinen Dornröschenschlaf und trat in das Licht der Weltöffentlichkeit, denn die Tour de France hatte ihn als fahrerische Herausforderung auserkoren. Die 18 Kilometer lange gut asphaltierte Passstraße von Annecy kommend hinauf zum Fuß des Crêt de Châtillon ist seitdem der Geheimtipp bei Rennradlern und Motorradfahrern. Nicht zuletzt, weil der Pass selbst auf knapp 1 700 Meter Höhe alsbald wieder in Vergessenheit versank und damit seine heutige fahrerische Attraktivität begründete.

Rasch lassen wir den Baumbewuchs hinter uns und genießen freie Sicht auf die Berge des Naturparks Massif des Bauges. Im Gipfelbereich kurz hinter dem Passschild erwartet uns das Restaurant Les Rochers Blancs, das auch im Sommer geöffnet hat und an Wochenenden ein gut besuchter Boxenstopp für Biker und Radfahrer ist. Bald schon senkt sich die Piste wieder hinab ins Tal und führt direkt auf den Col de Leschaux zu. Das Passschild für das obligatorische Beweisfoto liegt am östlichen Ortsausgang, den wir auch für die Weiterfahrt wählen. Über La Chapelle-Saint-Maurice, Saint-Eustache, Puget und Paterier erreichen wir Saint-Jorioz direkt am Ufer des Lac d’Annecy.

Der See bestimmt den zweiten Teil unseres Tourentages respektive dessen panoramareiche Uferstraße über Duingt und den Südzipfel. Ach ja: Falls Ihnen auch bereits nach diesem ersten Kurvenpotpourri der Magen knurrt, legen Sie doch einen Stopp in Saint-Jorioz ein – im Restaurant de la Plage direkt am See mit Ausblick und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
 Vor allem das Ostufer des Lac d’Annecy ist eine malerische Pracht, zumal sich der Verkehr auf der Uferstraße auch zu Stoßzeiten deutlich in Grenzen hält. Über Balmette, Angon und Talloires geht es dahin, erst in Veyrier-du-Lac wende ich das Motorrad wieder hinauf in die Berge, denn dort erwartet uns ein überaus sehenswertes Alpenstädtchen zur abendlichen Einkehr samt Rundgang.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Thônes im Jahr 1066 als »sehenswerter« Markt im Bornes-Massiv.

Mit Landstraßen und recht einsam liegenden Panoramastrecken ist die Region reich gesegnet und bietet Motorrad- und Radfahrern ein prächtiges Touren- und Trainingsrevier

Das Mittelalter war seine Blütezeit mit Marktrechten und Gerichtsbarkeit und auch ein großer Stadtbrand im Jahr 1453, bei dem fast alle Häuser zerstört wurden, konnte Thônes nicht von den Landkarten tilgen. Der Bau einer Trambahnlinie von Annecy nach Thônes brachte ab 1898 Touristen in die Stadt, 1906 eröffnete man erwartungsvoll das erste Touristenbüro und 1913 erwarteten bereits sieben Hotels den Reisenden. Dass die Trambahnlinie 1930 wegen Unrentabilität eingestellt wurde – Schwamm drüber, Thônes hatte seinen Platz im Alpentourismus gefunden. Mein Einkehrtipp für Thônes lautet übrigens: das Restaurant »Le Kar’Pat’Ciao« in der Route d’Annecy – sehr lecker.

Tour Nr. 2:  
Länge in km: 140
Reine Fahrtzeit: 3 Stunden


Die zweite Tagestour entführt uns an das östliche Hoch-ufer des Lac d’Annecy und tief hinein in das Massif des Bauges. Dazu wedeln wir frühmorgens nochmals über Thônes gen Westen, setzen aber noch weit vor dem Seeufer den Blinker links Richtung Col de la Forclaz – Achtung: der französischen Variante, nicht der im Schweizer Wallis. Acht Kehren und eine Handvoll aussichtsreiche Kurven liegen vor uns, gewürzt mit Engstellen, die den Begriff »lenkerbreit« neu definieren. Die überbaute Passhöhe des Forclaz lohnt einen kurzen Boxenstopp, das Hotel Edelweiss lässt bei mir sogleich heimatliche Gefühle aufkommen. Warum der Eigentümer diesen hier in Savoyen doch recht ungewöhnlichen Namen wählte, war nicht zu eruieren.

Eine Stichstraße führt zwischen den Häusern der Passhöhe noch einige Kurven und Kehren weiter den Berg hinauf, endet dann aber recht abrupt in einem Konglomerat aus Feldwegen und Almen. Probieren Sie die Piste aus, sie macht Spaß. Über Faverges und die Gelegenheit vollzutanken geht es dann schnurstracks zum Südfuß des Col de l’Epine. Okay, mit knapp 1 000 Höhenmetern kaum gefährlich für die konstante Sauerstoffversorgung von Bike und Biker, besitzt er aber ein Kurvenrevier der durchaus anspruchsvollen Art. Ein geradezu ideales Trainingsgelände für die hohe Kunst des alpinen Motorradfahrens.

Morgens halb zehn in den Rhône-Alpes – ein perfekter Tourentag erwartet uns

Das Ganze auf kaum mehr als lenkerbreiter Schlaglochpiste, die nicht nur meine volle Konzentration einfordert. Auch im Helmfunk ist es denkwürdig still. Erst rund um das unscheinbare Passschild öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf herrliche Pausenplätze sowie unseren nächsten Höhepunkt: der Col du Marais. Der zählt ohne jeden Zweifel zu den unscheinbarsten Pässen der Seealpen. Auf gesamter Strecke uneingeschränkt anfängertauglich begeistert mich der Pass nicht nur mit einer gut ausgebauten Streckenführung, sondern auch mit einigen unerwartet engen Kehren. Unerwartet, wie die Scheitelhöhe inmitten eines einsamen Weilers. Mit Ortsschild, 50er-Limitierung, Zebrastreifen und idyllischen Gehöften am Rande des Hochtales. Sehenswert!

Zwei letzte Höhepunkte habe ich auf dieser Tour noch eingeplant: den Col de la Croix Fry samt Sackgasse zum Col de Merdassier. Umrahmt von bizarren Felsengipfeln erwacht auch der Croix Fry auf gut 1 500 Meter Höhe nur im Winter zu vollem Leben, das lohnende Fahrerlebnis finden wir vor allem auf der Westrampe des Passes mit herrlichen Rechts-Links-Kombinationen sowie acht Kehren. Der Sackgassen-Abstecher hinauf zum Col de Merdassier folgt sogleich östlich des Croix Fry. Durch dunklen Tann geht es den Berg hinauf, dann öffnet sich der Wald und vor uns liegt ein abgeschiedenes Hochplateau mit zahlreichen stilvollen Berghütten, die gerne auch zur Sommerfrische bewohnt werden. Hinter diesen Hütten liegt ein im Sommer komplett stillgelegtes Wintersportgebiet, das den Reiz des Merdassier aber überhaupt nicht stört.

Tour Nr. 3:  
Länge in km: 185
Reine Fahrtzeit: 5  Stunden


Fette dunkelgraue Wolken türmen sich anderntags über unserem Campingplatz auf 1300 Meter Höhe und schaffen ein ganz eigenartiges Licht. Der dritte Tag verspricht noch abwechslungsreicher zu werden. Radsportfreunde werden beim Klang des Namens des Col de la Colombière aufhorchen, denn über zwanzig Mal war der bereits Bestandteil der legendären Tour de France. Und das gleichwohl er mit nur gut 1 600 Höhenmetern kaum als echte Bergetappe durchgehen würde. Er verbindet das Tal der Borne bei Le Grand-Bornand mit dem Tal der Arve bei Cluses und sein fahrerischer Anspruch liegt vor allem in der Nordrampe. Die ist nicht nur abschnittsweise mehr als ordentlich steil, sie überwindet hinab in das Städtchen Cluses auch gute 1 200 Höhenmeter.

Verdauungsspaziergang der Rindviecher am Colombiére morgens um 10:00 Uhr inklusive »Pistenmarkierungen«

Fette Morgennebel wabern umher, als ich oben auf der Passhöhe den Seitenständer der GS ausklappe. Die bewirtschaftete Berghütte soll ein beliebter Motorradtreff sein, hat aber noch geschlossen. Schade, ein Café crème wäre jetzt echt lecker. Nachdem es der Sonne ganz im Osten mehr und mehr gelingt, Löcher in den Nebel zu schweißen, wedeln wir mit voller Konzentration hinab nach Cluses, um anschließend den winzigen Wegweisern hinauf zum Hochplateau rund um den Col de Solaison zu folgen. Zehn eigenhändig abgezählte waschechte Kehren erwarten uns auf der Fahrt über Thuet und Mont-Saxon hinauf zum Ziel auf 1 500 Meter Höhe. Ein weites Hochtal umrahmt von fast 2000 Meter aufragenden Felsflanken, darin verstreut einige Berghütten samt sauber abgezirkelter Gärten und viel Raum, um sich zu entfalten – das war’s auch schon. Und da der Pass eine fahrerische Sackgasse ist, kommen auch nur diejenigen auf das Plateau, die es kennen und genießen wollen.

Nein, die Stadt Bonneville im Norden des Solaison hat nichts gemein mit der inzwischen weltberühmten Motorradserie, die heute exklusiv von der britischen Zweiradschmiede Triumph gebaut wird. Bonneville ist ein beschauliches Städtchen, in dem das Leben wohl noch niemals übermäßig laut »brummte«. Biker sind herzlich willkommen, das Motorrad findet ein sicheres Plätzchen am riesigen Place de l’Hôtel de Ville und wir gönnen uns einen Rundgang durch das sehenswerte Zentrum. Der Col des Fleuries schenkt uns anschließend 17 echte Kehren, er verbindet auf angenehme und vor allem verkehrsarme Art und Weise Bonneville und Annecy. Das Passschild beiderseits der kurvigen Straße taucht eher unvermittelt auf während ich schon auf die ersten Hinweise zum Plateau de Glières samt gleichnamigen Pass lauere. Mitten im schmucken Ort Thorens-Glières zweigt der Aufstieg ab. Jenes noch vor wenigen Jahrzehnten vollkommen abgeschiedene Plateau des Glières war eine der zentralen Bastionen der französischen Resistance im Zweiten Weltkrieg. Gut getarnt konnten hier die Kämpfer Material und Munition horten und ihren Widerstand gegen das NS-Regime koordinieren. Auch mit Hilfe der Alliierten, die jene Widerstandskämpfer hoch droben auf dem Plateau aus der Luft mit Waffen, Munition und Verpflegung versorgten. In oftmals wagemutigen Flugmanövern. Ein Denkmal samt Schautafeln erinnert heute noch daran.

Eigentlich wäre oben am Col des Glières auf 1 440 Meter laut BMW-Navigator die Weiterfahrt über eine schmale Buckelpiste mit immerhin 10 Kehren bis hinab in das Tal des Flüsschens Borne möglich. Doch heute ist die Piste überraschend gesperrt. Ein Teil der Strecke soll nach starken Regenfällen weggeschwemmt oder aufgebrochen sein. Schade. Für uns heißt es: umkehren und über das herrlich idyllische Tal des Flüsschens Fier mit seinen historischen Bogenbrücken retour zum Camper. Fahrerisch nicht minder ein absoluter Leckerbissen, wie ich finde.

Ob die historische Bogenbrücke im Tal der Fier wohl 350 Kilogramm Bajuwaren-Bike samt Fahrer tragen würde?

Tour Nr. 4: 
Länge in km: 225
Reine Fahrtzeit: 5 Stunden

 
Zwei durchaus anspruchsvolle Pässe sowie eine satte Portion Sightseeing garnieren unseren letzten Tourentag. Meine Abschiedsrunde führt uns noch einmal tief in das Herz der Savoyer Seealpen, garniert mit ganz gemütlichem Sightseeing im Mopedsattel. Über den Weiler Le Petit-Bornand-les-Glières geht es nach Bonneville und sodann in einem weiten Schwenk durch das dicht besiedelte Arve-Tal gen Südosten. Via Cluses erreichen wir Passy und suchen uns auf Nebenstrecken die schönsten Kehrenszenarien aus, die uns ganz allmählich gen Süden zum unscheinbaren Col des Saisies führen. Der Pass ist Bestandteil der legendären Route des Grandes Alpes, Frankreichs schönster und anspruchsvollster Panoramastraße. Sieben Spitzkehren in unmittelbarer Abfolge kitzeln meinen Blutdruck, über Crest-Volland geht es zur Passhöhe auf einem weiten Plateau. Direkt am Fuß der gewaltigen Chaine des Aravis, der Aravis-Bergkette, erwartet uns zum Nachtisch der Col des Aravis mit einem herrlichen Kurven- und Kehren-Potpourri auf weitgehend gut ausgebauter Strecke. Dessen Südrampe ist fahrerisch deutlich anspruchsvoller, ja ein echter Leckerbissen, sollte aber besser unterhalb der Woche in Angriff genommen werden, denn dann ist hier deutlich weniger Trubel.

Die Passhöhe umrahmt von den Felsen der Aravis-Kette zieren einige Gasthäuser, ein winziger See und viele Park- wie auch Wandermöglichkeiten. Vor allem an Sommerwochenenden ist der Pass ein beliebter Bikertreff. Und noch bevor sich die dichte Wolkendecke über dem Aravis komplett geschlossen hat, treibe ich meine GS zum letzten Höhepunkt dieses Tages: dem Col des Annes im Nordosten von Le Grand-Bornand.

Oben auf der Passhöhe erwartet uns wenig Raum, das Motorrad zu parken. Dafür ein bodenständiger Einkehrschwung mit einfacher Hüttenkost und grandioser Aussicht. Und Hardcore-Enduristen können im Gespräch mit den Wirtsleuten diskutieren, ob sie den Nordabstieg vom Col des Annes Richtung Le Reposoir wagen sollen. Technisch soll das für leichte Enduros kein großes Problem darstellen, erwähnt sei allerdings, dass die Piste oftmals gesperrt ist. Vielleicht sollten wir uns einfach daran halten, zumal es hier rund um Annecy in den Rhône–Alpes so unendlich viele Möglichkeiten gibt, sich on- wie offroad porentief auszutoben.
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