Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest

16.10.2017  |  Text: Jens Kratschmar  |   Bilder: Carlos »BMW-Crasher« Vitpilen de la Pena
Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest
Kawasaki Z 1000 SX Tourer vs. Suzuki GSX-S 1000 F – Vergleichstest
Alle Bilder »
Dem Segment der Sporttourer liegt das bivalente schon in Namen. Was denn nun – Sport oder Tour? Und: Kann denn irgendein Motorrad den Spagat zwischen beiden Disziplinen meistern? Vorweg gesagt: Weder Z1000 SX noch GSX-S 1000 F schaffen das, nur die Frage,ob Sportler oder Tourer, wird klar beantwortet.
Tatsächlich sind schon 163 Jahre vergangen, seit der Herr Mendel an Erbsen seine Theorie der Vererbungslehre herleitete. Der gute Johann Gregor konnte damals nicht ahnen, wofür er damit die Grundlage schuf und wahrscheinlich rotiert er im Grab über die schrägen Gedanken der Science-Fiction-Literatur, über die geklonte Dolly und über die Kawasaki Z1000 SX oder die Suzuki GSX-S 1000 F.

Besonders die beiden Letzteren sind gute Beispiele dafür, dass das Herumspielen mit Genen und genetischen Anlagen nicht immer zur Erschaffung eines Supermotorrades führt. Bisweilen kommen dann auch Zweiräder auf die Straße, die an einer gespaltenen Persönlichkeit leiden. Interessant jedoch, aus welchen Ursuppen die Ingenieure von Kawa und Suzi da die Chromosomen schöpfen. Kawasaki bedient sich für die SX eines Naked Bikes und trimmt den bulligen Vierling der Z1000 auf enormes Durchzugsvermögen. Getreu dem Motto: Morgens den Sechsten rein und abends wieder raus, zieht der 1043-Kubik-Motor in jedem Gang druckvoll durch und reißt obenrum heftig Bäume aus. Wobei man sich passaufwärts manchmal eine kürzere Sekundärübersetzung wünscht. Daneben die Suzuki GSX-S 1000 F, deren Motor früher einmal in der Superbike-WM fuhr und mit 999-Kubik heute noch Streckenbrände entzünden kann. Spritzig und zornig brüllt er los, will jederzeit gedreht werden. Klarer Testsieg für den Ex-Sportler gegen das Ex-Naked Bike? Nein, denn erstens haben beide Mopeds eben eine gewisse Gespaltenheit in sich und zweitens muss ich noch sieben Seiten mit launiger Plauderei füllen.

Enges Kurvenräubern ist nicht die Kernleidenschaft der Z1000 SX. Doch für lange Etappen mit schnellen Kurven taugt sie richtig gut

Doch von vorn. 13.795 Euro stehen auf dem Preisschild der facegelifteten Z1000 SX. Kleine 200 Euro mehr als für das Vorjahresmodell, aber dafür mit enorm mehr Ausstattung. Besonders bei den fahraktiven Systemen spielt die im Grunde alte Kawasaki plötzlich vorn mit. Eine IMU-Einheit misst nun fünf verschiedene Beschleunigungen, errechnet daraus einen benötigten sechsten Wert und gibt der Traktionskontrolle und dem ABS so die Arbeitsparameter vor. Im Volksmund wird sowas ein Kurven-ABS genannt, unterdrückt das Aufstellmoment beim Bremsen und ist in der Suzuki weder für Geld noch gute Worte zu haben. Auch wurde im Zuge der Umstellung auf Euro 4 das gesamte Elektronikpaket der SX auf den Prüfstand gestellt und veraltete Teilsysteme, wie die einstellbare Traktionskontrolle, neu programmiert.

Leider hilft das alles nichts, denn die SX leidet massiv an zwei Krankheiten. Da wäre die ungenügend funktionierende Reifenpaarung in Form des Bridgestone S20 in der Sonderspezifikation »N«. Selbst bei der kleinsten Änderung der Geschwindigkeit in Schräglage oder beim Einlenken fährt das Heck lieber geradeaus, als dem Herrscher im Sattel Folge zu leisten. Das ist mit dem einfachen Heilmittel einer besseren Gummimischung zu kurieren. Nicht, dass der S20 partout ein schlechter Reifen wäre, ganz im Gegenteil. Doch bei den ganzen Erstbereifungen lassen die Motorradhersteller vom Reifenbäcker einen Pneu nach Maß zubereiten. Wobei die Vorstellungen der Ingenieure mit denen der Redakteure über einen »guten Reifen« bei den Erstausrüstungen deutlich auseinander liegen. Reduziert auf eine Aussage über den eigens für die SX gebauten Reifen: Jederzeit fühlt man sich von der Straße entkoppelt, wirklich Vertrauen kommt nicht auf. Metzelers Roadtec01 oder Contis RoadAttack 3 haben solche Probleme schon öfter lösen können.

Schnell, schneller, Suzuki: Die GSX-S 1000 F fordert den Fahrer mit unanständigem Auspuffgrölen dauernd heraus. Langsam fahren wird zur Qual. Die GSX ist eben die Sportlerin der beiden

Damit wären wir bei Krankheit Nummer zwei, die teilen sich die Z und die GSX gleichermaßen: das Hinterrad. Beziehungsweise dessen Maße: 190/50 ZR 17 hat als Dimension schon 2005 auf Supersportlern nicht gut funktioniert. Zu breit ist der Reifen, zu flach sein Profil, zu schwer die benötigte Felge. Das bekommt vor allem die hecklastige Z1000 zu spüren, wenn sich zum ohnehin nicht leichten Gewicht von 235 vollgetankten Kilo das zusätzliche des Koffersystems gesellt. Dann wird so ziemlich jede Kurve zum Erlebnis – das ist kein Kompliment: Die leichtfüßige Front folgt dem Lenkimpuls  in enge Radien wie telepathisch mit dem Fahrer verbunden und kaum wähnt man sich auf Rekordkurs, verzieht das sture, schwere Heck den Strich gehörig. Erst untersteuert die Z hinten arg in Richtung Kurvenäußeres, um dann bei zusätzlichem Druck auf den Rasten plötzlich übers Vorderrad einzuklappen. Ein Effekt, der ebenso bei demontierten Koffern vorherrscht. Da schützt auch kein Kurven-ABS vor der feuchten Hose. Das fühlt sich zunnächst nach falschem Luftdruck oder falscher Dämpfereinstellung an, doch die stimmen. Leider wird Kontrolle des Reifendrucks auch zum Problem, denn an den Tankstellen mit dem tragbaren, doppelseitigen Reifenfüller kommt man einfach nicht an das Ventil der breiten 6"-Felge – sehr nervig auch bei der Suzi.

 Eine ungenügende Performance der Z im Tourerdress, wenn es mal heißer hergeht auf den engen Pässen. Langgezogene Kurven sind da mehr das Revier der Z. Hier kann sie mit Stabilität und Verlässlichkeit punkten. Einzig die etwas softe Abstimmung des Federbeins fällt hier auf – das fängt leicht an zu pumpen, was sicher auch an dem massiven Stahlträger für das Koffersystem unter dem Beifahrersitz liegt. Hier hilft das Schließen der Zugstufe um gut eine Umdrehung. Völlig ohne und Fehl und Tadel hingegen zeigen sich Gabel und Bremsen. Feinfühlig und leichtfüßig führt die volleinstellbare Gabel das Vorderrad und in Kombination mit der exzellenten Bremsanlage nebst feinregelndem ABS sind irre Verzögerungen mit solider Stabilität möglich. So wirkt die Z1000 SX wie zwei Motorräder: sportlich leicht bis zur Schwingenachse, tonnenschwer und träge dahinter.
Schade, denn die restlichen Zutaten taugen für ein richtig gutes Tourenmoped: Das Herz ist ein tadelloser und einfach zu fahrender Bulle im Alurahmen.

Der Reihenvierer hat immer genug Dampf, um die Fuhre nach vorn zu schwingen und kennt ab 7 000/min kein Halten mehr. Souverän schöpft er sein Drehmoment von 111 Nm bei 7 300 Touren und scheucht glaubhafte 142 Pferde bei 10 000/min über die Koppel. Dazu ein leicht zu schaltendes Getriebe mit gut getroffenen Übersetzungen der sechs Gänge. Die breite Verkleidung schützt auch lange Kerls gut, nur der verstellbare Windschild ist in Gänze zu kurz. Reisetauglich trifft ein großer Tank mit 19 Litern auf einen niedrigen Verbrauch von 5,5 Litern bei 1 289 gefahrenen Kilometern. Dazu passt das 56 Liter Volumen fassende Kofferset mit seinem einfachen Befestigungssystem. Garniert mit der sehr ausdauernden Ergonomie, bleiben wenig Wünsche offen. Nur der nach einer schmaleren 5,5"-Felge mit einem normalen 180/55-ZR 17-Reifen im Heck.

Das Cockpit wirkt zerklüftet, ist aber übersichtlich gestaltet. Die vielen Informationen sind zu Beginn stressig, später hilfreich

Genau diesen trägt die Suzuki GSX-S 1000 F leider auch nicht und hat damit ähnliche, aber weit weniger starke Symptome des unsauberen Einlenkens in enge Kurven. Die Unterschiede, die die Suzi in diesem Bereich um Längen gewinnen lassen, sind knapp 20 Kilogramm Gewichtsvorteil zur Kawa und die etwas besser getroffene Reifenwahl mit einem Dunlop D214 in der Sonderspezifikation »H«. Weiterhin ist die Gewichtsverteilung der Suzuki besser, da unter dem Soziusbrötchen kein massiver Stahlträger für das nicht erhältliche Koffersystem versteckt sitzt. Hier treten die Sportlergene der GSX mit einem großen Schritt ins Licht. Alles wirkt nicht nur, alles ist schlanker an der Suzuki. Verkleidung und Baumaße folgen klar der Doktrin: »Man muss die Rennstrecke spüren.«

Auch Motor und Fahrwerk sind entsprechend abgestimmt. Der feurige Reihenvierer stammt noch aus der seligen K5-Serie der Supersportlerin GSX-R 1000 R und ist in seiner jetzigen Abstimmung ebenfalls ein hervorragender Landstraßenmotor. Seinen Spitzenwert von 150 PS bei 10 000 Touren unterscheidet ihn nur am Stammtisch erfahrbar vom SX-Kraftwerk. Doch beim Drehmoment dreht die Welt sich bei Suzuki deutlich anders. 108 Nm bei 9 500/min sind zwar ähnlich hoch, aber auch über 2 000 Umdrehungen später, was den Charakter der Suzuki rückstandslos offenlegt: GSX-S 1000 F bedeutet Sport. So verlangt er deutlich mehr Drehzahl als der Kawa-Vierer und muss auch mal einen Gang tiefer im ohnehin kürzer übersetzten Getriebe lautstark über den Gerlos-Pass gedroschen werden. Entsprechend ist auch das Fahrwerk deutlich geschärft und verspricht über seinen etwas flacheren Lenkkopfwinkel von 65° (SX: 65,5°), aber etwas kürzeren Nachlauf von 100 Millimetern (SX: 102 mm) Handlichkeit und stabilen Geradeauslauf. Beides erfüllt die GSX, doch auch hier stört die breite, flache Walze im Heck.

Spartanisch, aber übersichtlich und vor allem jederzeit sehr gut ablesbar: das Cockpit der Suzuki

Fast schon überhandlich fällt die Suzuki in Schräglage, wird aber leicht vom etwas verzögerten Einlenken des Hecks gebremst. Trotzdem ist das Fahrerlebnis auf der Suzuki im Vergleich zur hüftlahmen Kawasaki erfreulich unbelastbarer von Störfeuer aus dem Heck. Die Grundabstimmung der Federrung ist sportlich straff geraten und gibt transparent zurück, was auf der Straße geschieht. Nur auf den vielen Gullideckeln des Gerlos-Passes und auf langen Autobahnetappen stört die harte Dämpfung. Doch mit Öffnen der Druckstufe um eine oder anderthalb Umdrehungen kommt Sahne ins Fahrwerk der Suzuki.

Leider nichts zu verstellen gibt’s am knappen Windschutz. Ab 180 km/h überschreitet der Winddruck die Komfortgrenze und dann fängt auch die schmale Verkleidung an ihre Nachteile zu zeigen: Die Suzuki baut deutliche Verwirbelungen am Fahrer auf, wo eine gleichschnelle Kawa mit ähnlich gebautem Fahrer fast gemütlich die Straße verschlingt. Etwas Ernüchterung auch auf der Bremse: die Handpumpe hat einen spürbar längeren Leerweg,  auch die Reibpaarung von Scheiben und Belägen könnte bissiger sein. Gerade im Vergleich zur fast brutalen Bremse der Z1000 SX. Auch bei der elektronischen Ausstattung muss die Suzuki Federn lassen. Kein Kurven-ABS und keine Fahrmodi bei vergleichbarem Einstandspreis bringen nur wenig Punkte auf die Seite der GSX-S 1000 F für 12. 995 Euro.

Im direkten Vergleich wirkt die Suzuki deutlich gedrungener. Die kantige Kawa wirkt fast filigran. Obwohl es umgekehrt ist

Kawasaki Z1000 SX und Suzuki GSX-S 1000 F. Zwei Hochleistungstourer mit dem Anspruch sportlich zu sein. Beide interpretieren den »Sporttourer« auf ihre Weise und stellen dadurch vor allem die Motoren in den Vordergrund: Kawasaki mit dem bulligen, durchzugstarken Landstraßen-Vierer und Suzuki mit dem drehzahlgierigen, gezähmten Rennstreckenmotor. Unterschiedlicher können zwei Vertreter einer Gattung kaum sein. Doch beide scheitern auch. Insbesondere die Kawasaki krankt an der fast altertümlichen Reifendimension 190/50-17 im Heck. Die Suzuki steckt diese Größe etwas besser weg. Trotzdem würde diesen Sporttourern eine modernere Gummiwahl besser stehen.

In einem Vergleichstest muss es einen Sieger geben und das ist die Suzuki – als Sportler. Als Tourer ist die Kawasaki mit dem dickeren Komfortpaket klarer Sieger. So schizophren die Motorräder, so schizophren die Wertung.
 

Fazit Suzuki GSX-S 1000 F

Die Abstammung aus dem Supersport quillt der GSX-S 1000 F aus jeder Pore. Der 150-PS-Feuerteufel im Rahmen drückt irre nach vorn und hält sich auch beim Sound nicht zurück. Dafür an der Tankstelle. Das sportliche Fahrwerk braucht etwas Zuwendung, um die Tourentauglichkeit gänzlich herzustellen. Bei der Ausstattung ist die Suzuki im Vergleich sehr mager bestückt. Kein Kurven-ABS, keine Fahrmodi. Dafür 20 Kilo leichter als die Kawa. Klare Siegerin der Kategorie Sport.

PLUS
  • starker und feuriger Motor
  • Fahrwerksabstimmung gut getroffen
  • niedriges Gewicht

MINUS
  • auf Dauer etwas laut
  • Bremse vorn etwas stumpf
  • unzeitgemäße Reifenbreite hinten
  • mäßige Serienausstattung
 

Fazit Kawasaki Z 1000 SX

Die Z1000 SX Tourer ist treue und kräftige Begleiterin für lange Strecken. Nicht überfrachtet mit Schaltern und  trotzdem voll mit moderner Elektronik. Der Motor ist eine Bank, das Fahrwerk gut abgestimmt, garniert mit einer Mörderbremse. Leider leidet die Fahrdynamik am falschen Reifen. Die antiquierte Dimension 190/50 im Heck gehört dringend überarbeitet. Dann würde die SX auch halten, was sie in Sachen Sport verspricht. Dank guter Ausstattung und Windschutz der klare Gewinner im Vergleich in Sachen Touring. 

PLUS
  • mächtiges Drehmoment 
  • hervorragende Bremsen 
  • auch mit Koffern stabil
  • Kurven-ABS serienmäßig

MINUS
  • Verkleidungsscheibe zu kurz
  • extrem hüftsteif durch breiten Reifen
  • Serviceintervall sehr kurz

Technische Daten Suzuki GSX-S 1000 F

Basispreis: 12.995 Euro
Preis Testmotorrad: 12.995 Euro 
Leistung: 110 kW (150 PS) bei 10 000/min
max. Drehmoment: 108 Nm bei 9 500/min
Motor: Viertakt Reihen-Vierzylinder-motor, flüssigkeitsgekühlt, Hubraum 999 ccm, Bohrung x Hub 73,4 x 59,0 mm
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad, mechanisch betätigt
Getriebe/ Endantrieb: Sechsgang/Kette
Fahrwerk: Brückenrahmen Aluminium, 43-mm-USD-Gabel, Dämpfung und Vorspannung einstellbar, Zweiarmschwinge hinten, Zentralfederbein, Zugstufe und Federbasis einstellbar, Federweg v./h.: 120/130 mm, Bremse vorn: 310-mm-Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel radial, Bremse hinten: 250-mm-Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel, Reifen v. 120/70 ZR 17 h. 190/50 ZR 17,  Dunlop D 214 „H“
Geometrie: Radstand 1460 mm, Nachlauf 100 mm, Lenkwinkel 65 Grad 
Tankinhalt: 17 Liter  
Ausstattung: ABS, Traktionskontrolle 
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit: 246 km/h 
Beschleunigung 0–100 km/h:   3,2 s
60–100 km/h: 3,1 s 
100–140 km/h: 3,2s 
Verbrauch auf 100 km: 5,5 l
Reichweite: 305 km
Leergewicht/Zuladung: 215 / 185 kg 
Sitzhöhe: 810 mm
 
Technische Daten Kawasaki Z 1000 SX

Basispreis: 13.795 Euro
Preis Testmotorrad: 13.795 Euro 
Leistung: 104,5 kW (142 PS) bei 9 500/min 
max. Drehmoment: 111 Nm bei 7 300/min
Motor: Viertakt Reihen-Vierzylinder-motor, flüssigkeitsgekühlt, Hubraum 1 043 ccm, Bohrung x Hub 77 x 56,0 mm
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad hydraulisch betätigt, Antihopping
Getriebe/ Endantrieb: Sechsgang/Kette
Fahrwerk: Brückenrahmen Aluminium, 41-mm-USD-Gabel, Dämpfung und Vorspannung einstellbar, Zweiarmschwinge hinten, Zentralfederbein, Zugstufe und Federbasis einstellbar, Federweg v./h.: 120/144 mm, Bremse vorn: 300-mm-Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel radial, Bremse hinten: 250-mm-Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel, Reifen v. 120/70 ZR 17 h. 190/50 ZR 17,  Bridgestone S20 „N“
Geometrie: Radstand 1440 mm, Nachlauf 102 mm, Lenkwinkel 65,5 Grad 
Tankinhalt: 19 Liter  
Service-Intervalle: 6 000 km 
Ausstattung: Kurven-ABS, Traktionskontrolle 
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit: 247 km/h 
Beschleunigung 0–100 km/h:   3,2 s
60–100 km/h: 3,6 s 
100–140 km/h: 3,4 s 
Verbrauch auf 100 km: 5,5 l
Reichweite: 345 km
Leergewicht/Zuladung: 235 / 193 kg 
Sitzhöhe : 815 mm 
Szeneshop-Angebote
Ähnliche Beiträge
Reportage – Wertanlage oder Geldvernichter

Reportage – Wertanlage oder Geldvernichter

 

Auch Motorräder verlieren an Wert. Wie schnell diese Erosion voranschreitet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir haben mal einige beliebte Tourer…

Kawasaki Versys 1000 vs. Triumph Tiger Sport - Vergleichstest

Kawasaki Versys 1000 vs. Triumph Tiger Sport - Vergleichstest

 

Gleiches Konzept, ähnlicher Antrieb und lange Federwege. Kawasakis Versys 1000 und Triumphs überarbeitete Tiger Sport wollen nicht nur Langstreckenfahrer…

Volle Kraft voraus

Volle Kraft voraus

 

Die Messe ist gelesen – noch nicht ganz, denn bei Drucklegung dieser Ausgabe war die EICMA in Mailand noch in vollem Gange. Heuer allerdings vierzehn Tage…

Honda CBF1000F, Kawasaki Z1000SX und Yamaha FZ1 Fazer - Vergleichstest Sporttourer

Honda CBF1000F, Kawasaki Z1000SX und Yamaha FZ1 Fazer - Vergleichstest Sporttourer

 

Yamaha, Honda und Kawasaki setzen bei ihren 1000er Tourensport-Modellen auf feurige Reihenvierzylinder und breite Einsatzmöglichkeiten. Wem gelingt der…

Kawasaki Versys 650 und Suzuki V-Strom 650 XT - Leichtgewichte

Kawasaki Versys 650 und Suzuki V-Strom 650 XT - Leichtgewichte

 

Mit der Versys 650 hat Kawasaki seinen leichten Tourer grundlegend überarbeitet. Suzukis V-Strom 650 ist zwar in die Jahre gekommen, muss aber nichts mehr…

BMW S 1000 XR und Ducati Multistrada 1200 S - Alleskönner im Vergleich

BMW S 1000 XR und Ducati Multistrada 1200 S - Alleskönner im Vergleich

 

Unterschiedliche Antriebe, gleiches Konzept. Ducati dominiert seit Jahren das Segment der sogenannten Multipurpose-Motorräder. BMW hat letztes Jahr mit…

Neuheiten 2015 - Die Messen sind gelesen

Neuheiten 2015 - Die Messen sind gelesen

 

Die Motorradmessen in Köln und Mailand hatten es mal wieder in sich. Sie lockten massenhaft Besucher in die Hallen, die sich über die neuen Modelle für…

300.000 Kilometer Abenteuer - Joe Pichler

300.000 Kilometer Abenteuer - Joe Pichler

 

Der Salzburger Joe Pichler (53) hat in den letzten 30 Jahren mit dem Motorrad alle Kontinente dieser Erde besucht. Seit 1987 hält er Vorträge und gilt…

Aprilia Caponord, Ducati Multistrada 1200 und Kawasaki Versys 1000 - Allrounder-Vergleich

Aprilia Caponord, Ducati Multistrada 1200 und Kawasaki Versys 1000 - Allrounder-Vergleich

 

Hochbeinige Tourenmotorräder mit 17-Zoll-Bereifung und Kette: Wir haben Aprilia,Ducati und Kawasaki mit ihren entsprechenden Modellen zum Vergleich ge…

BMW F 800 GS, Honda Crossrunner, Suzuki V-Strom 650 und Triumph Tiger 800 XC - Vergleichstest Multi-Tools

BMW F 800 GS, Honda Crossrunner, Suzuki V-Strom 650 und Triumph Tiger 800 XC - Vergleichstest Multi-Tools

 

Sie sind wahre Alleskönner: Egal ob Reisen, Rasen oder Querfeldein-Trips – diese vier Mittelklassemaschinen von BMW, Honda, Suzuki und Triumph machen (fast)…

BMW R 1200 RS und Kawasaki Z1000SX - Tourensport Vergleichstest

BMW R 1200 RS und Kawasaki Z1000SX - Tourensport Vergleichstest

 

Mit der neuen 1200 RS hat die BMW-R-Familie sportlichen Zuwachs bekommen. Wie schlägt sie sich gegen den etablierten Sporttourer von Kawasaki?

BMW R 1200 GS vs. Suzuki V-Strom 1000 - Schnabel-Wahl

BMW R 1200 GS vs. Suzuki V-Strom 1000 - Schnabel-Wahl

 

Generationen von Kopisten sind gegen die Wälle der Festung GS angerannt, doch schleifen konnte sie bis zum heutigen Tag keiner. Jahre nach dem Aus für…

Der Draufgänger – Erik Peters

Der Draufgänger – Erik Peters

 

Erik hat vor 10 Jahren seinen Job gekündigt, um als »Motorradreisender« die Welt zu erkunden. Inzwischen ist er ein gefragter Reiseautor und seine Vorträge…

Suzuki V-Strom 650 XT - Dauertestnotizen

Suzuki V-Strom 650 XT - Dauertestnotizen

 

Seit Anfang Juni bereichert die quietschgelbe V-Strom 650 XT als Dauertester den Redaktionsfuhrpark von Ride On. Eine erste Zwischenbilanz nach sechs …

Stand:25 November 2017 06:27:37/test+_und_+technik/motorr%C3%A4der/kawasaki+z+1000+sx+tourer+vs+suzuki+gsx-s+1000+f+-+vergleichstest_171006.html