Harley Street Glide, Kawa VN 1700 Voyager Custom und Victory Cross Country

08.06.2011  |  Text: Anton Sacher  |   Bilder: Volker Rost
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Harley Street Glide, Kawa VN 1700 Voyager Custom und Victory Cross Country
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Wer mit Cruisern auf Reisen gehen möchte, aber nicht auf überladene Fulldresser steht, sollte sich einmal die Bikes im so genannten „Bagger-Style“ näher anschauen.
Unsere drei Testkandidatinnen liegen vom Stil her zwischen üppig ausgestatteten Tourern wie etwa der Harley-Davidson Electra Glide oder auch der Honda Goldwing und den chopperähnlichen, nackten Cruisern, z. B. einer Kawasaki VN900 Custom. Diese „Bagger-Style“ genannte Cruiser-Gattung (abgeleitet vom Englischen „bag“ = Tasche) zeichnet sich durch eine markante Halbverkleidung (Batwing Fairing) und eng anliegende Koffer aus, die gerne etwas schmaler ausfallen dürfen und von der Linie her an den Heckfender angepasst sind. Extreme Varianten mit Apehanger, 30 Zoll-Vorderrad und phantasievoller Lackierung findet man in Europa noch selten, in den USA sind sie derzeit schwer angesagt. Bleiben wir aber bei unseren serienmäßigen Exemplaren. Sie sind also irgend­wo zwischen den „braven“ Tourendampfern und puristischen Fahrmaschinen angesiedelt, vereinen praktische Details mit einem „Böse-Buben-Image“. Denn martialisch wirken sie schon, ­diese Koffer-Chopper.

Flotte Fahrt: Mit der Harley-Davidson Street Glide sind auch engere Kurven problemlos zu meistern.

Die Harley-Davidson Road Glide würde auch gut in dieses Konzept passen. Leider ist sie auf dem deutschen Markt nur in der exklusiven CVO-Ultra-Variante erhältlich, die preislich den Rahmen dieses Vergleichs sprengen würde. Wesentlich näher dran ist die Street Glide, eine abgespeckte Electra Glide mit abgesenktem Heck. Sie ist nicht nur die zierlichste in unserem Trio, sie darf auch getrost als die schlichte, klassische Schönheit gelten.

Daneben wirkt die Victory Cross Country mit ihrem eigenwilligen Design von Arlen Ness schon fast wie ein Ufo. Nicht ganz so futuristisch wie die vollverkleidete Vision, aber doch mit Kanten und Rundungen, wie sie die Motorradwelt noch selten zu Gesicht bekam. Ganz besonders stechen hierbei die breiten, ausladenden Sturzbügel hervor.

Kawasaki hat unserer Meinung nach mit der VN1700 Voyager Custom das Bagger-Thema stilistisch am besten umgesetzt. Die fließenden Linien und viele schwarz gefärbte Teile verleihen ihr einen ganz eigenständigen, kompromisslosen Badboy-Auftritt.

Unterschiedliche V2
Trotz nahezu identischen Hubräumen und ähnlichen Zylinderanordnungen gibt es deutliche Unterschiede in der Motorleistung. Am potentesten arbeitet der luft-/ölgekühlte V-Twin von Victory, der nach unseren eigenen Messungen 64 kW am Hinterrad leistet und 134 Nm maximales Drehmoment bietet. Die machbare Höchstgeschwindigkeit ließ sich nicht ermitteln, denn bei 200 km/h riegelt die Elektronik ab. Überraschend munter und drehfreudig gibt sich der klassische 45°-V-Twin der Harley. Da ist man fast schon geneigt, von einem „Sport-Cruiser“ zu sprechen, besonders, wenn man zuvor die Kawasaki gefahren ist. Die hat zwar auch Dampf, dem Vergleich mit den beiden Amerikanerinnen kann sie jedoch nicht Stand halten. Sicher ließen sich mit entsprechender Abstimmung mehr Pferdchen mobilisieren; der Kawa-Motor hätte mehr Potenzial. 



Auch wenn die Victory (noch) kein ABS besitzt, rangieren Bremswirkung und Dosierbarkeit auf hohem Niveau. Im Gegensatz dazu besitzen alle Touring-Harleys, also auch die Street Glide, ein ABS. Im Vergleich zu älteren Harley-Modellen sind die Bremsleistungen ­fantastisch, gegenüber der Konkurrenz guter Durchschnitt. Überzeugen kann die Bremskraftverteilung des Kawasaki K-ACT-Systems mit ABS – die Voyager hat die besten Stopper in dieser Runde.

In punkto Schräglagenfreiheit rangiert die Japanerin allerdings wieder hinten. Die ist zwar meistens ausreichend, aber dennoch geringer als die der Harley oder der Victory. Mit diesen Bikes lässt es sich flotter und unbeschwerter durch die Kurven schwingen. Bemerkenswert, wie einfach und zügig sich der Cruiser mit dem längsten Radstand, nämlich die Victory, bewegen lässt. Der Aluminium-Gussrahmen und die gegossene Alu-Zweiarmschwinge verleihen dem Bike eine hohe Steifigkeit und exzellente Spurstabilität. Auch das Rangieren stellt keine allzu große Herausforderung dar. Die Ausmaße dieses „Raumschiffs“ werden einem erst wieder bewusst, wenn man direkt auf die Street Glide wechselt.

Die erscheint einem dann nämlich „klein und zierlich“, was sie de facto aber nicht ist. Auch sie verfügt über ein sehr stabiles Fahrwerk, was besonders in engerem Kurvengeläuf eine wahre Freude ist. Richtig viel in der Hand und unterm Hintern hingegen spürt wiederum der Kawa-Treiber. Zum bulligen Erscheinungsbild passt die etwas schwerfälligere Gangart; souveränes Cruisen ohne Hektik ist mit der Voyager Custom angesagt. 

Die Victory besitzt nur einen gewöhnlichen Schalthebel, bei den beiden anderen kann man per Schaltwippe bis zum sechsten Gang hochschalten. Das Fehlen der Wippe ist aber kein Manko; oft schalteten wir auch die Harley und die Kawasaki ganz normal, also ohne die Wippfunktion zu benutzen. An der Bedienbarkeit gibt es jeweils nichts zu beanstanden, allerdings sind die Kupplungshebel an keinem dieser Cruiser ­einstellbar. Bei den Bremshebeln bietet nur die Cross Country eine Einstellmöglichkeit.



Große Turbulenzen
Dank niedrigen Sitzhöhen, breiten Lenkern und aufrechten Sitzpositionen gerät der Ritt auf allen Dreien zur Chefsache, zumal auch die Polsterung recht bequem ausfällt. Beim Windschutz allerdings gibt’s ungeahnte Überraschungen. Mit offenem Helm, der in dieser Motorradkategorie ja meistens gefahren wird, ­machen sich hinter der Kawa-Scheibe schon ab etwa 120 km/h Verwirbelungen deutlich bemerkbar. Die werden dann aber auch bis zur Topspeed von rund 180 km/h (laut Tachoanzeige) nicht mehr wesentlich unangenehmer. Insgesamt ist der Windschutz auf der Japanerin der beste im Testtrio.

Schier unerträglich werden die Turbulenzen auf der Victory bei Geschwindigkeiten jenseits des (legalen) Landstraßentempos. Selbst mit Integralhelm hat man auf schnellen ­Autobahnetappen keine Freude, wird der ansonsten durchweg positive Eindruck arg getrübt. Wer gerne und oft schnell fährt, wird nicht umhin kommen, die hübsche, kleine Scheibe gegen ein höheres Windschild zu tauschen. Bei der Harley gestaltet sich das Problem nicht so extrem, da ja die Verkleidung generell schon höher baut und damit besser schützt. Doch auch hier kann es, je nach Größe des Fahrers, nötig werden, für höhere Geschwindigkeiten eine ­größere Scheibe zu montieren – was ­leider den coolen Look versaut ... 

Viele Knöpfe und Schalter
Aufgeräumt, übersichtlich und mit sechs klassischen Rundinstrumenten versehen, präsentiert sich das Cockpit der Harley. Hier ist alles beim Alten, wie von einer Electra Glide gewohnt. Es gibt kein großes Multifunktionsdisplay, und die Außentemperatur wird immer noch in Fahrenheit angezeigt. Stereoanlage und Tempomat – bei allen drei Modellen ­serienmäßig vorhanden – werden über die Lenkerarmaturen bedient. Mit so wenigen Schaltern und Knöpfen wie die Harley kommen aber weder die Kawa­saki noch die Victory aus; da hängen ­jeweils noch zahlreiche Zusatzschalter unter den Lenkerarmaturen.

Die Anzeigen im Cockpit sind umfangreicher und zeigen etwa auch die Durchschnittsgeschwindigkeit oder den Verbrauch in Kilometer pro Liter an. Mitten im Display der Victory leuchtet groß die Ganganzeige, optisch schön abgestuft kann man dies bei der Kawa auf der linken Display-Seite ablesen: erster Gang links unten, sechster bzw. Overdrive ganz oben. Die Harley signalisiert lediglich durch eine grüne Sechs, wenn die oberste Gangstufe eingelegt ist.

Seitenkoffer
Alle drei Kandidatinnen verfügen serien­mäßig über Hartschalenkoffer. Vom Nutzwert her sind die der Victory am praktischsten, weil sie zum einen ein sehr großes Fassungsvermögen aufweisen und zum anderen von oben beladen werden können. Man muss nur auf das Schloss drücken und den Deckel aufklappen – einfacher geht’s nicht. Zudem sind sie ganz im runden, eng anliegenden Bagger-Design gestaltet.

Etwas weniger Kapazität bieten die Harley-Koffer, dafür sind sie schön schmal und ebenfalls Toplader. Um sie zu öffnen oder zu schließen greift man am besten mit beiden Händen zu. Die Einhandbedienung wird auch nach viel Übung meist nicht gelingen.

Während man bei den beiden Ame­rikanerinnen auch ohne Schlüssel ans Gepäck kommt, können die Koffer der Japanerin ausschließlich mit dem Zündschlüssel bedient werden. Zudem öffnen sie zur Seite hin, was die Beladung nicht unbedingt vereinfacht. Dafür fügen sie sich durch ihre Form – oben rund und unten flach – perfekt in den Bagger-Style ein. Um diesen nicht zu gefährden, hat man, wie bei den anderen, auf eine Gepäckbrücke verzichtet. Ein Helm passt übrigens in keinen der Koffer unseres Trios, auch kein Jet-Helm.

Zubehör
Die Kawasaki VN1700 Voyager Custom ist bereits ab Werk sehr umfangreich ausgestattet, deshalb beschränkt sich das Zubehör-Angebot derzeit lediglich auf ein iPod-Adapterkabel und einen MP3-Anschlusskit für die Soundanlage. Chromteile, Spiegel, Abdeckkappen und ein höheres Windschild hat Victory für die Cross Country im Programm. Harley-Davidson verfügt über ein riesiges Zubehörangebot, da ist auch für die Street Glide jede Menge dabei. Es besteht allerdings die Gefahr, durch Anbauteile vom gewollt schlichten Design abzurücken.

Fazit Bagger-Vergleich
Diese Cruiser bestechen durch ihren coolen Look, gute Fahrleistungen und Reisetauglichkeit. Angesichts dieser Gewichtsklasse lassen sie sich recht einfach handhaben und sind so ziemlich mit allem ausgestattet, was man zum Touren braucht, sofern man solo unterwegs ist. Für den Zweipersonenbetrieb bietet die Victory den komfortabelsten Soziusplatz, bei der Kawasaki und bei der Harley-Davidson fällt das schmale Polster nach hinten ab. Da müsste man nachrüs­ten oder besser gleich zur VN1700 Voyager bzw. Electra Glide Classic oder Ultra greifen – um den besonderen Look zu erhalten ...
 
Schnörkellos: Die Street Glide ist eine auf das Wesentliche reduzierte Electra Glide mit abgesenktem Heck.

Harley-Davidson Street Glide

PLUS
  • drehfreudiger, potenter Motor
  • guter Sound ab Werk
  • agiles Fahrwerk
  • gute Schräglagenfreiheit
MINUS
  • mäßiger Windschutz bei höherem Tempo
  • Soziuspolster nach hinten abfallend
  • hoher Preis
Technische Daten
Motor: V2 luftgekühlt
Hubraum: 1.690 ccm (103 cui)
Bohrung x Hub: 98,4 x 111,1 mm
Verdichtung: 9,6 : 1
Gemischaufbereitung: elektronische Benzineinspritzung
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad
Leistung: 84 PS bei 5.010 U/min
Drehmoment: 134 Nm bei 3.500 U/min
Getriebe: 6-Gang
Sekundärtrieb: Zahnriemen
Radstand: 1.625 mm
Nachlauf: 170 mm
Federung vorne: Telegabel
Federung hinten: 2 Federbeine, luftunterstützt
Federweg vorne/hinten: 117 / 51 mm
Bremsen vorne: Doppelscheibenbremse, ABS, 4-Kolben-Festsattel
Bremsen hinten: Einscheibenbremse, ABS
Vorderrad: 3,5 x 18 Zoll
Hinterrad: 5,0 x 16 Zoll
Vorderreifen: 130/70B18 63H
Hinterreifen: 180/65B16 81H
Sitzhöhe: 715 mm
Gewicht fahrbereit: 368 kg 
Zuladung: 249 kg
Tank: 22,7 Liter
 
Bullige Eleganz: Die fließenden, runden Formen verleihen der Kawasaki einen höchst eigenständigen, markanten Auftritt.

Kawasaki VN 1700 Voyager Custom

PLUS
  • gelungenes Design
  • bester Windschutz im Test
  • sehr gute Bremsen
MINUS
  • Motor etwas träge
  • geringste Schräglagenfreiheit im Vergleich
  • kein Zubehörangebot
  • Soziuspolster zu kurz
Technische Daten
Motor: V2 flüssigkeitsgekühlt
Hubraum: 1.700 ccm (103,7 cui)
Bohrung x Hub: 102 x 104 mm
Verdichtung: 9,5 : 1
Gemischaufbereitung : elektronische Benzineinspritzung
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad, hydr. bet. 
Leistung: 73 PS (54kW) bei 5.000 U/min
Drehmoment: 136 Nm bei 2.750 U/min
Getriebe: 6-Gang
Sekundärtrieb: Zahnriemen
Radstand : 1.665 mm
Nachlauf: 177 mm  
Federung vorne: Telegabel, x 45 mm
Federung hinten: 2 Federbeine, luftunterstützt
Federweg vorne/hinten: 140 / 80 mm
Bremsen vorne: 300 mm Doppelscheibe, ABS, 4-Kolben Festsattel
Bremsen hinten : 300 mm Scheibe ABS
Vorderrad: 3,5 x 16 Zoll
Hinterrad: 4,5 x 16 Zoll
Vorderreifen: 130/90B16M/C 67H
Hinterreifen: 170/70B16M/C 75H
Sitzhöhe: 730 mm
Gewicht fahrbereit: 383 kg
Zuladung: 180 kg
Tank: 20 Liter
 
Keine Kompromisse: es gefällt – oder nicht. Eigenständig und stimmig ist das Design aber auf jeden Fall.

Victory Cross Country

PLUS
  • kräftiger Motor, hohes Drehmoment
  • hervorragendes Fahrwerk
  • große Schräglagenfreiheit
  • geräumige Koffer, gut zu beladen
  • soziustauglich
MINUS
  • kein ABS
  • Verwirbelungen bei niedriger Scheibe

Technische Daten
Motor: V2 luft- und ölgekühlt
Hubraum: 1.731 ccm (106 cui)
Bohrung x Hub: 101 x 108 mm
Verdichtung: 9,4 : 1
Gemischaufbereitung: elektronische Benzineinspritzung
Kupplung: Mehrscheiben-Ölbad
Leistung: 93 PS bei 4.850 U/min
Drehmoment: 148 Nm bei 2.900 U/min
Getriebe: 6-Gang
Sekundärtrieb: Zahnriemen
Radstand: 1.670 mm
Nachlauf: 142 mm  
Federung vorne: Telegabel 
Federung hinten: Einzelfederbein
Federweg vorne/hinten: 130 / 120 mm
Bremsen vorne: 300 mm Doppelscheibe, 4-Kolben-Bremssattel
Bremsen hinten : 300 mm Scheibe
Vorderrad: 3,0 x 18 Zoll
Hinterrad: 5,0 x 16 Zoll
Vorderreifen: 130/70 R 18
Hinterreifen: 180/60 R 16
Sitzhöhe: 667 mm
Gewicht fahrbereit: 347 kg
Zuladung: 271 kg  
Tank: 20 Liter
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Stand:20 April 2019 02:36:52/test+_und_+technik/motorr%C3%A4der/dicke+dinger_175.html