BMW K 1600 Grand America – Vorstellung

07.11.2017  |  Text: Matthias Hirsch  |   Bilder: Werk
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BMW K 1600 Grand America – Vorstellung
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Einen Bagger für den US-Markt hat BMW ja schon, jetzt folgt mit der K 1600 Grand America die Fulldresser-Variante mit Topcase und opulenter Sozius-Unterbringung. Technische Basis ist der 1600er Bagger.
BMW macht Ernst mit den Expansionsplänen und lässt auf den 1600er Bagger jetzt die K 1600 Grand America folgen. Die ist im Grunde genommen ein aufgewerteter Bagger und das meine ich nicht abwertend. Der Bagger wiederum basiert auf der K 1600 GT, die mit der GTL ebenfalls einen Fulldresser an der Seite hat. Und beide sind natürlich auch in den USA erhältlich. Verwirrt? Ich schon ein wenig. Aber offen gesagt soll die Grand America ja im namensgebenden Land funktionieren und dort ticken die Uhren halt auch in Sachen Motorrädern etwas anders.



Technik und Ausstattung teilt sich die Grand America mit der K 1600 B, allerdings sind Ausstattungsdetails bei ihr bereits ab Werk an Bord, die beim Bagger aufpreispflichtig sind. Dazu zählen beispielsweise die Rückfahrhilfe, das Audiosystem inklusive Navi-Vorbereitung und die weit vorn angebrachten Trittbretter. Als Fulldresser trägt die Grand America vorn einen höheren Windschild und am Heck das große Topcase. Dieses ist nach amerikanischem Vorbild mit einer LED-Bremslichteinheit versehen, die sehr gut mit den in die Koffer integrierten Rück- und Bremslichtern harmoniert.



Die Serienausstattung kann sich sehen lassen: Dynamic-ESA, ABS Pro (inkl. Kurven-ABS), Xenon-Licht, Griff- und Sitzheizung (inkl. Sozius), 3 Fahrmodi und Tempomat. Dennoch kann man seine Grand America noch ordentlich pimpen: Tagfahrlicht, Kurvenlicht, Keyless Ride, Zentralverriegelung, Navi und noch einiges mehr findet sich im optionalen Zubehör. Und ja, wir reden noch immer von einem Motorrad. Und während es den Bagger ausschließlich als Bad Boy in Schwarz gibt, kann der Fulldresser (optional) mit einem Style-Paket geordert werden. Dann hüllt sich die 1600er in Gelb/Schwarz (Austin Yellow metallic / Blackstorm metallic) und Teile der Vorderradverkleidung sind verchromt.



Zum Antrieb muss man nicht viele Worte verlieren. Der Reihensechser wird unverändert von den Schwestermodellen übernommen, es bleibt also bei 160 PS und 175 Nm. An Pfunden legt die Grand America im Vergleich zum Bagger natürlich was drauf. Vollgetankt gibt BMW 364 Kilo an, die „schmale“ Schwester ist 28 Kilo leichter. Die K 1600 Grand America ist ab Frühjahr 2018 erhältlich, wobei man mindestens 25.070 Euro mitbringen muss.
 

TECHNISCHE DATEN BMW K 1600 Grand America

Preis: 25.070 Euro
Motor: 6-Zylinder 4-Takt-Reihenmotor, Öl-/wassergekühlt, vier Ventile pro Zylinder
Hubraum: 1.649 ccm
Leistung: 160 PS (118 kW) bei 7.750/min
max. Drehmoment: 175 Nm bei 5.250/min
Bohrung x Hub 72 x 67,5 mm
Verdichtung: 12,2 : 1
Gemischaufbereitung: elektronische Einspritzung
Kupplung: Mehrscheiben im Ölbad, hydraulisch betätigt, Anti-Hopping
Anzahl Gänge: Sechsganggetriebe
Endantrieb: Kardan
Rahmen: Aluminium-Brückenrahmen
Federung vorne: BMW Duolever, Zentralfederbein, 115 mm
Federung hinten: BMW Paralever, 125 mm
Reifen vorne: 120/70 ZR17
Reifen hinten: 190/55 ZR17
Bremse vorne: Doppelscheibenbremse 320 mm, Vierkolben-Festsättel
Bremse hinten: Scheibenbremse 320 mm, Doppelkolben-Schwimmsattel
Länge: 2.560 mm
Breite: 1.000 mm
Sitzhöhe: 780 mm
Radstand: 1.618 mm
Lenkkopfwinkel: 62,2 Grad
Nachlauf: 106,4 mm
Leergewicht: 364 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 560 kg
Tankinhalt: 26,5 Liter
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Stand:20 June 2018 20:55:57/test+_und_+technik/news/bmw+k+1600+grand+america+-+vorstellung_171102.html